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OrGaMIR

Organisations-übergreifende Gefahrenabwehr zum Schutz von Menschen und kritischen Infrastrukturen durch optimierte Prävention und Reaktion.
Teilprojekt Interorganisationale Kommunikation und Kooperation.

Im OrGaMIR-Projekt wurde ein System erarbeitet, das die Beurteilung der vorherrschenden und der voraussichtlichen Kontamination eines U-Bahn-Systems mit gefährlichen Stoffen ermöglicht. Aus der Kenntnis des Ausbreitungsverhaltens lassen sich zielgerichtet Anweisungen und Hinweise für Fahrgäste, Rettungskräfte und Verkehrsbetriebe ableiten. Alle Akteure können Entscheidungen, die möglicherweise Leben retten, auf verlässlicherer Basis treffen.
Die größte Herausforderung für die Selbstrettung der Betroffenen und Rettungsoperationen der Hilfskräfte ist der eingeschränkte Zugang zum Einsatzort. Heutzutage kann aber keine Aussage zu nutzbaren, nicht kontaminierten Flucht- und Rettungswegen bzw. nicht in Mitleidenschaft gezogenen Nachbarbahnhöfen getroffen werden.
Um diese Situation zu verbessern und die Anzahl von betroffenen Personen zu minimieren, benötigen Betroffene, Rettungskräfte und Verkehrsbetriebe exakte und zuverlässige Informationen über die gegenwärtige und bevorstehende Lage. Ziele des Projekts sind deshalb die Erfassung und Visualisierung des Ausbreitungsverhaltens von Gefahrstoffen in U-Bahnsystemen und Bahnhöfen sowie die Behinderung der Ausbreitung und die Verbesserung der Zusammenarbeit von Rettungskräften und Verkehrsbetrieben. Dabei werden klimatologische Zusammenhänge mit einbezogen.
OrGaMIR wurde im Rahmen des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Faktenblatt [557 KB]
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